Sonntag auf der Minigolf-BahnAm Sonntag, 17. Juli 2005 verabredeten wir uns zu um 12:00 Uhr an der Minigolf-Anlage im Stadtpark. Ralf und Jan konnten es wohl nicht mehr erwarten. Von Ralf bekam ich eine SMS, dass die beiden sich schon um halb zwölf treffen. Ich mich also aufs Fahrrad geschwungen und Richtung Stadtpark geradelt. Dort angekommen erschien es mir so, als sei ich der fitteste Spieler am heutigen Tage. Da kamen auch schon die ersten Ausreden. Jan kam gerade vom Frühdienst und Ralf hat sein letztes Bier nachts um 1:00 Uhr ausgetrunken. Nun waren wir doch etwas zu früh, so dass wir uns noch über ein paar Regeln gegenseitig aufklären konnten. Ralf war uns beiden in der Regelkunde voraus, da er wohl schon öfter dieses Jahr Minigolfen war. Auch wurde, wie es so unter Männern üblich ist, die Frage „Um was spielen wir?“ gestellt. Der Zweitplatzierte muss die Bratwurst bezahlen und der Letzte das Bier. Dann ging es endlich los. Bei der ersten Bahn testeten wir noch so einiges aus, bis es an der nächsten Bahn schon zur Sache ging. Hier mussten wir in irgend so eine rote „Schüssel“ den Ball spielen. Jan mit fünf und ich mit vier Schlägen, bis Ralf dann am Schlag war und uns das erste Mal zeigte was so ein Minigolfer ist. Ein Schlag. Dann kam meine Bahn 4. Mit den Füßen klemmte ich mich unterhalb der Bahn fest, so konnte ich gut über dem Ball stehen. Die ersten beiden Schläge waren noch etwas kurz geraten, bis der dritte dann saß. Ralf und Jan spielten hier den Ball zwar schön hin und her, aber zu lange Bälle haben auch noch nicht gewonnen (stimmst Jan J ). 7 Punkte für beide. Und so führte ich, zwei Bahnen lang. Die nächsten Bahnen ging es immer um ein bis zwei Punkte Unterschied hin und her, bis wir zur Bahn 13 kamen. Hier mussten wir den Ball so eine rote Schnecke rauf schlagen. Ralf spielte anders als sonst. Er hatte wohl keine Lust mehr. Mit sechs Schlägen plus Strafschlag beendete er dieses Loch. Er kannte ja schon diese Anlage und diese Bahn kann er nicht leiden, was wir auch gesehen haben. Diese negative Energie auf der Bahn und in der Luft machte es für Jan und mich nicht einfacher. Auch wir schafften es nicht in sechs Schlägen den Ball ins Loch zu schlagen. Ralf hatte wohl Recht mit diesem Loch. Die nächsten Bahnen ganz passabel gespielt, kamen wir zu den drei letzten Löchern. Loch 16 war kein Loch sondern ein Netz, in welches man den Ball über eine Rampe hinein befördern musste. Irgendwie war es nicht mein Loch (Netz) und alle Siegträume waren dahin. Eine glatte 7. Jan mit drei Schlägen und Ralf, na ja ein Schlag. Da war er wieder. Vor den 18. Loch, was wieder ein Loch war, stand es wie folgt: Ralf 51 Schläge, Jan 54 Schläge, Andreas 60 Schläge. Um es spannend zu halten haben wir jetzt die Reihenfolge geändert, und ich musste als Letzter beginnen. Für mich ein persönlicher guter Abschluss. Ein Schlag und der Ball war im Loch. Jan brauchte zwei Versuche, so dass zum Ende 56 Schläge auf seinem Punktezettel standen. Vier Schläge konnte sich Ralf nun erlauben um zu gewinnen. Und er hatte Zeit. Und er hatte soviel Zeit, dass für ihn nur eine 7 raus kam. The winner is JAN. Herzlichen Glückwunsch. Den schönen Sonntagmittag ließen wir dann im Biergarten ausklingen, Ralf und ich mussten zahlen. PS: „Bessere Ergebnisse erzielen Sie mit eigenem Spezialball und Schläger! Fragen Sie den Platzwart oder fordern Sie einen kostenlosen Katalog an.“ Euch allen noch einen schönen Sommer Andreas |