Das Wochenende in Onkel Tom´s Hütte vom 06.-08.04.01

Einsame Ruhe, grüne Natur, ganz in der Nähe der Ostsee: Stolpe, Autobahnabfahrt Neustadt - Nord. Ein idyllisches Dörfchen. Bis am 06.04.01 die „Jedermänner" einfielen. Da war es vorbei mit der harmonischen Beschaulichkeit.
Aber beginnen wir in chronologischer Reihenfolge:
06.04.01 Freitag Abend Ostseetherme Scharbeutz. Der härteste Wettbewerb in der Trophy-Wertung stand bevor: das Wettrutschen! Eine enorme Belastung von (insbesondere der rückwertigen) Körper(-Seite), geistiger Unverfrorenheit, und den rutsch-schnittigsten Badetextilien! Technische Innovationen wie die neue ultimative „Sitz-den-Kopf-auf-den-Knie"-Haltung oder das „Auf-dem-blanken-Po-Rutschen" wurden mit enormen (Haut)-Einsatz ausprobiert und ausgefeilt!

Hier die Sieger in der Übersicht:


  1. Ralf 27,5 s: ein hervorragender Sieg, sehr gute Noten auch in der Wassereintauchphase
  2. Katrin 28,5 s: eine ausgefeilte Technik führt zum Erfolg
  3. Jan 29,0 s: viel Schwung, aber vermutlich zu wenig Masse
  4. Elmar 29,0 s: konstante Ergebnisse, legte im Endspurt richtig nach
  5. Maren 29,5 s : versuchte auch die neue Technik zu adaptieren
  6. Rosa 31,0 s : dynamisch und hochmotiviert
  7. Anett 31,0 s: gute Leistungen im dunklen Tunnelkanal
  8. Andreas 31,5 s: verausgabte sich bei den Testläufen, erlitt deutliche Blessuren, danach nannte man ihn auch den „Pavian"
  9. Tom 32,0 s: konnte sich nicht ganz durchsetzen
  10. Ola 33,0 s: im Abschlussrennen verletzt
  11. Anja teilg.: ein Ehrenrutscher und genaue Beobachtung der Tunnelausgangssituation


In der Trophywertung bleibt es also spannend. Bewertungssystem-Vorschläge bitte an Jan schicken!
Müde und hungrig vom Baden, Rutschen und Saunen sollte dann schnellstmöglich in Onkel Tom´s urgemütlicher Hütte eingekehrt werden - aber Kolonne fahren ist ja ziemlich schwierig...insbesondere, wenn der zweite Wagen leider nicht die genaue Autobahnabfahrt weiß! Aber zum Glück hatten wir noch den Telefonjoker und wurden dann mit reichlich leckerem Essen und Trinken belohnt. Besonderer Tipp des Abends: Elmar's Magerquark - Sahne - weiße Schokolade - Kreation (Rezept per E-Mail bei ihm erhältlich!)

Samstag, 06.04.01, 9.30 Uhr: Antritt zum Frühsport Wir stellten uns der 'Mords-Jogging-Tour', bei der schwitzen nicht erlaubt war. 200 Jahre altes Kopfsteinpflaster ist wirklich beeindruckend, aber zum Joggen (insbesondere bei Matsch und Regen) eine ziemliche Tortur - selbst für die härtesten Sportler, wie wir sie sind! Da konnte auch das Albino-Reh nur noch den Kopf schütteln.
Trotz Regen wurde der Tag aktiv genutzt, z.B. mit Bogenschießen, Scrabble spielen, nette Geschenke auf dem Ostermarkt kaufen - oder einfach damit, die ohnehin verwirrten Dorfbewohner zu schockieren. Standen doch auf einmal rote Hütchen auf der Dorfstraße und ein Trupp von 11 Leuten, machten seltsame Bewegungen, die sie „Fußgelenksarbeit" nannten. Komischerweise sprachen sie auch immer vom Sitzen, obwohl sie doch die ganze Zeit standen.... und dann hatten sie permanent das Bedürfnis auf dem matschigen „Fußballfeld" einem Ball hinterher zu rennen, Liegestützen zu machen, und mit Diskusscheiben und Speeren zu werfen. Und das alles, ohne den Nachbarn zu fragen!
Angrillen hieß es am Abend. Trotz winterlicher Temperaturen war es das erste Grillen der Saison! Die Unmengen von Fleisch und Würstchen konnten, trotz angereister Unterstützung von Frank und Sandra, selbst von den hungrigsten Sportlern nicht vertilgt werden - und so gab es zum Frühstück am nächsten Tag auch wieder Steak und Würstchen!

Sonntag 07.04.01 Strahlender Sonnenschein motivierte nach dem Frühstück sportlich aktiv zu werden und Baseball zu spielen. „Auf zur Kiesgrube" war angesagt - aber wo war sie? Nachdem sich die erste Kiesgrube als Stoppelfeld herausstellte und sich die zweite nach einer Crossfahrt über die ehrwürdige Mords-Kopfsteinpflaster-Straße, doch eher als Badesee entpuppte, verwarfen wir unser Vorhaben und gaben uns wieder mit dem „Stolper Fußballfeld" zufrieden - nicht ohne den übrig gebliebenen Männern den Kampf im Fußballspiel anzusagen!
Kurz & knapp war es ein sehr nettes Wochenende mit viel Spaß, sportlicher Aktion, in idyllischer Atmosphäre mit leckerem Essen - und wer nicht dabei war, hat selber Schuld und muß abwaschen ?!!! Ein herzlicher Dank geht natürlich an den großzügigen Gastgeber: das war eine supernette Idee, Tom!
Jetzt ist in Stolpe wieder einsame Ruhe. Ein idyllisches Dörfchen im Grünen. Ganz in der Nähe von Neustadt: Autobahnabfahrt Neustadt-Nord.....

Anja, mit freundlicher Kürzung von Anett


Impressionen vom Wochenende


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